technik

Holzschnitt und Radierung haben in Europa eine lange Tradition. Auf diesen Seiten finden sie Arbeiten aus diesen Bereichen, die weniger vertraute Arbeitsweisen nutzen.

Der japanische Holzschnitt (Moku Hanga)

granatapfeldieb holzschnitt (moku hanga) 9x14 cm 2013

Granatapfeldieb
Holzschnitt (Moku Hanga)
9×14 cm
2013

Hier werden aufgeschwemmte Farbpigmente und eine Paste aus Reisstärke auf dem Druckstock verrieben.
Gedruckt wird mit einem Handreiber (Baren) auf feuchtem Papier (Washi) aus den Bastfasern bestimmter Sträucher.
Informationen über japanische Papiere gibt es auf der Seite von
Tesuki Washi (englisch)
Ausführliche Erklärungen finden sich auf den Seiten der folgenden Künstlerinnen und Künstler:

Eva Pietzcker (Berlin)
David Bull (Tokio)

Umweltfreundlichere Radierungsverfahren

a tribute to william gibson radierung (aluminium mit kupfersulfatätzung, acrylätzgrund und tonertransfer) 2011

A tribute to William Gibson
Radierung (Aluminium mit Kupfersulfatätzung,
Acrylätzgrund und Tonertransfer)
2011

Statt mit Salpetersäure, giftigen Lösungsmitteln und Kollophoniumstaub zu arbeiten, wurden andere Verfahren erarbeitet: Ätzungen mit Lösungen aus Kupfersulfat und Kochsalz, Abdecklacke auf Acrylbasis ermöglichen den Verzicht auf aufwendige Lüftungsanlagen im Studio.
Darüberhinaus arbeite ich gern mit Aluminiumplatten statt mit Zink oder Kupfer. Hier lassen sich Aquatinta-Effekte unkompliziert erzeugen. Ausführliche Hinweise finden sich
auf diesen Seiten:

nontoxicprint.com